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CATEDRAL DE LEON

  • Fecha de emisión: 15/11/2012
  • Procedimiento de Impresión: Calcografia y Offset
  • Papel: Estucado, engomado, fosforescente
  • Tamaño del sello: 28,8 x 40,9 mm (vertical)
  • Tamaño de la hoja bloque: 99 x 133 mm (vertical)
  • Valor postal de los sellos: 2,90
  • Tirada: 280.000 hojas bloque

CATEDRAL DE LEON

Sollte man eine der Kathedralen mit den größten mittelalterlichen Glasfernstern auf der ganzen Welt bezeichnen müssen, könnte diese laut vielen Kunstexperten die Kathedrale von León sein. Der Bau der unter dem Namen Pulchra Leonina bekannten Kathedrale begann in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts an dem Ort, an dem zuvor ein romanischer Tempel und davor römische Bäder aus dem 2. Jahrhundert standen.

Die Catedral de León ist die spanische gotische Kathedrale mit dem größten Einfluss der französischen Gotik. Der Grundriss ähnelt dem der Kathedrale von Reims. Der Höhenaufriss, die symbolischen Verzierungen und weitere Dekorationselemente erinnern an andere Kathedralen des spanischen Nachbarlandes. Grund dafür ist vor allem die Tatsache, dass sich diese Kathedrale auf dem Jakobsweg bzw. dem Französischem Weg befindet, auf dem die Baustile von mehreren europäischen Orten nach Spanien gelangen konnten. Die Kathedrale verfügt über drei Kirchschiffe und einen breiten Chorumgang (hinter dem Hauptaltar), um den Durchgang der zahlreichen Pilger zu ermöglichen. Um diesen Chorumgang befinden sich fünf Kapellen mit Glasfenstern. Die Kirchschiffe sind mit einem rechteckig aufgeteilten Kreuzgewölbe mit vier Graten bedeckt.

Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts wurde der Kreuzgang gebaut, in dessen Spitzbogen und Kapitellen Szenen aus der Bibel und aus dem alltäglichen Leben – kennzeichnend für die Gotik - zu sehen sind. Die Türme sind ebenfalls im gotischen Stil gebaut. Sie besitzen unterschiedliche Formen und Höhen und zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit den Seitenschiffen verbunden sind und nicht von diesen ausgehen.

Das wesentliche Merkmal der Kathedrale von León sind jedoch die zahlreichen farbigen Glasfenster. Der Zerfall der Mauern der Kathedrale war so stark, dass so viele wie möglich durch Glasfenster ersetzt wurden. Insgesamt verfügt die Kathedrale über 125 farbige Glasfenster und mehrere Rosetten, wobei vor allem die Rosette am Haupteingang (zwischen den zwei Türmen), die am Altarraum und die an der Kapelle zu Ehren des Heiligen Jakobs zu erwähnen sind.

Aufgrund der brüchigen Materialien stürzte im 17. Jahrhundert ein Teil des zentralen Gewölbes des Kreuzschiffes ein. Nach mehreren provisorischen Maßnahmen erfolgte der Wiederaufbau der Kuppel unter der Leitung des Architekten Juan Madrazo, Mediävist und Experte der gotischen Architektur. Im Jahr 1901 wurde die Kathedrale wiedereröffnet.

Auf dem Briefmarkenblock erscheint die Hauptfassade mit den drei großen Portalen und Türmen und einem Seitenturm. Auf der Briefmarke erscheint die Statue der Madonna Virgen Blanca, die das Jesuskind in den Armen hält, deren Nachbildung sich am Mittelpfosten des Einganges befindet. Die Originalskulptur aus dem 13. Jahrhundert wird im Inneren der Kathedrale aufbewahrt.

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