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Emisión

12 meses, 12 sellos. Ourense

  • Fecha de emisión: 01/04/2019
  • Procedimiento de Impresión: Offset
  • Papel: Autoadhesivo
  • Tamaño del sello: 35 x 24.5 mm
  • Efectos en pliego: 50
  • Valor postal de los sellos:
    Tarifa A + Consultar tarifas vigentes
    - SELLOS / ETIQUETAS -
    Tarifas Año 2019
    A 0,60€
    A2 0,70€
    B 1.40€
    C 1.50€
  • Tirada: Ilimitada

Ourense

12 MONATE, 12 BRIEFMARKEN. OURENSE

 

Im Spanischen lautet eine Redewendung „En abril, aguas mil“ (zu Deutsch: April, April, der macht, was er will). Aus diesem Grund wird dieser Monat im Rahmen der Serie 12 Monate, 12 Briefmarken, 12 Provinzen Ourense gewidmet, die man sich ohne Wasser gar nicht vorstellen kann. Es fließt durch Flüsse und Rinnsale, fällt in Form von Regen auf die Erde, plätschert in den Springbrunnen der Altstadt und entfaltet in den mineralmedizinischen Thermen seine heilende Wirkung.

 

Zur Illustration dieser Briefmarke wurde ausgehend von den Anfangsbuchstaben OU und der blauen Farbe als Farbe der Provinz für den Innenrand wurden verschiedene Elemente zum besseren Kennenlernen der Provinz Ourense eingesetzt.

 

Zu sehen ist ein Fragment des Turmfensters der Basilika-Kathedrale von Ourense, der "Catedral de San Martiño", die eine monumentale Achse und historisches Zentrum der Stadt ist, um das herum die Stadt einst erbaut wurde.

 

Der Oktopus (pulpo) darf bei keiner Feierlichkeit fehlen. Die im Landesinneren gelegene Provinz ist für ihre pulpeiras berühmt, deren Geschichte bis ins Mittelalter zurückreicht. Damals besaß der 20 Kilometer von der Stadt entfernte Zisterzienser-Orden von Oseira Ländereien, die bis an den Meeresarm der Ría de Marín reichten. Zur Bewirtschaftung der Länder bezahlten die Bauern an der Küste Steuern an das Kloster (das auf der Briefmarke mit seinem Glockenturm zu sehen ist) – genauer gesagt einen Zehnt, der häufig im Form von Oktopus entrichtet wurde. So wurde der Grundstein für die Tradition seiner Einfuhr gelegt und eine Trocknungstechnik entwickelt, mit welcher der Geschmack und die Eigenschaften des Oktopus erhalten wurden, und das zu einer Zeit, in der Transporte viel Zeit beanspruchten. So blieb das traditionelle Oktopus-Gericht „pulpo á feira“ erhalten, das an den Pilgerorten und Märkten im Landesinneren zubereitet wurde.

 

Die eng mit der Stadtgeschichte verbundenen Thermalquellen von As Burgas gehören zu den bedeutendsten und beliebtesten Orten der Stadt. Hier soll das alte Aquis Aurienses (Goldwasser) entstanden sein, eine römische Siedlung, die um die mineralmedizinischen Heilquellen herum erbaut wurde. Bis heute strömt es mit einer Temperatur von 60º C aus dem Herzen der Altstadt.

Die Destillierkolben (alquitaras) werden zum Destillieren des Tresterbranntweins Orujo genutzt. Der Orujo entsteht aus den festen Bestandteilen von Weintrauben, die bei der Weinherstellung keine Verwendung finden, und gehörte zur gleichen Getränkegruppe wie der französische Marc, der italienische Grappa, der portugiesische Bagaçeira und der griechische Tsiroupo.

Die beeindruckenden Schluchten des Sil und des Miño mit ihrer imposanten Landschaft (500 m tiefe Schluchten und winzigeWeinberge an Steilhängen, die ihren Besuchern eine heldenhafte Anstrengung abverlangen) und den schönen Klöstern. Die klimatischen Verhältnisse machen aus diesem Ort ein Zuhause für Mittelmeer-Arten: Dazu gehören die Korkeiche und der Erdbeerbaum, die die bewaldeten Gebiete aus einheimischen Eichen und Kastanienbäumen ergänzen. Auch Raubvögel wie der Königsadler und der Wanderfalke haben ihren Lebensraum in den besonders schwer zugänglichen Felsen der Schlucht.

In A Trabe (Ourense) sind Kastanienwäldern (auf Galizisch „soutos“ genannt), reichlich vorhanden. Kastanien waren bis zum Einzug von amerikanischen Anbauerzeugnisse aus der ländlichen Küche Galiziens, insbesondere in den Bergregionen, nicht wegzudenken. Jahrhunderte später sind sie heute ein einheimisches Lebensmittel, das sich immer größerer kulinarischer Beliebtheit erfreut.

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