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Emisión

12 meses, 12 sellos. Albacete

  • Fecha de emisión: 03/06/2019
  • Procedimiento de Impresión: Offset
  • Papel: Autoadhesivo
  • Tamaño del sello: 35 x 24.5 mm
  • Efectos en pliego: 50
  • Valor postal de los sellos:
    Tarifa A + Consultar tarifas vigentes
    - SELLOS / ETIQUETAS -
    Tarifas Año 2019
    A 0,60€
    A2 0,70€
    B 1.40€
    C 1.50€
  • Tirada: Ilimitada

Albacete

12 MONATE, 12 BRIEFMARKEN. ALBACETE

 

Der Juni beginnt mit Sägemehlteppichen, die von den Einwohnern verschiedener Orte in der Provinz Albacete angefertigt werden und die Straßen zu Fronleichnam mit einer aufsehenerregenden bunten Decke überziehen.

In diesem Monat ist die Ausgabe 12 Monate, 12 Briefmarken der Provinz Albacete gewidmet.  Sie liegt an einem Knotenpunkt, der sie zu einer strategischen Stelle der Verkehrsverbindungen zwischen Andalusien, Ostspanien und der Meseta macht. Die wenigen verlässlichen Überlieferungen sprechen von einer alten Burg aus der Kalifenzeit. Die arabische Siedlung Al-Basit sollte der Stadt ihren Namen geben, von der lediglich Überreste in Form einer gewissen Anzahl von Keramikteilen existieren, die neben dem heutigen Provinzialratgebäude gefunden wurden. Im Mittelalter war diese Gegend Schauplatz zahlreicher Kämpfe zwischen Christen und Mauren bis zur Eroberung der Burg von Albacete im Jahr 1241. Im Jahr darauf eroberte Pelayo Pérez die Stadt Chinchilla, und Albacete sollte ihr fortan als Weiler unterstehen.

Wie Bruchstücke eines Kaleidoskops bilden verschiedene Elemente den Buchstaben A und stellen einzelne Teile der Provinz dar.

Aus dem „Quijote“ kann man die Wonne herauslesen, die Cervantes bei der Küche der Provinz Albacete empfand. Noch heute wird dieses Vergnügen auf vielen Herden fleißig kultiviert, wodurch wahre Wunder der traditionellen Küche der Mancha wie das Atascaburras entstehen: Ein typisches Gericht für kalte Wintertage in der Provinz Albacete, vor allem in der Sierra. Es besteht aus entsalzenem Klippfisch und Olivenöl. Im Lauf der Zeit wurde das Originalrezept noch um Knoblauch, hartgekochte Eier, Öl, Kartoffeln und Walnüsse bereichert. Es sieht aus wie eine Mousse und fühlt sich an wie ein Kartoffelpüree, verbirgt jedoch einen kräftigen Geschmack.

Die Miguelitos sind eine typische Süßigkeit aus dem Ort La Roda in der Provinz Albacete aus dünnem Blätterteig, der mit Konditorcreme gefüllt  und Puderzucker bestäubt wird. Ihr Geheimnis ist eine sorgfältige und traditionelle Zubereitung.

Heute gibt es sie mit unterschiedlichen Füllungen wie Schokolade und weißer Schokolade, obgleich der Verkaufsschlager nach wie vor das Original mit Konditorcreme ist.

Jahrhundertelang galt die Stahltechnik von Kastilien-La Mancha als Vorbild, und noch heute spricht man vom Stahl aus Toledo oder von den Messern aus Albacete. Ihr Geheimnis wird von den Handwerkern und Betrieben in Kastilien-La Mancha sorgsam gehütet. Die Messerfertigung gehört zu den wichtigsten handwerklichen Tätigkeiten. Die Erzeugnisse zeichnen sich durch ihre Nutzdauer und die lang anhaltende Schärfe ihrer Klingen aus.

Burg von Alcalá del Júcar: Von Weitem bietet Alcalá del Júcar einen bemerkenswerten Anblick: Die auf einem steilen Hügel stufenartig angeordneten Häuser stehen rings um die Festung, die im 12. und 13. Jh. von den Almohaden errichtet wurde. Sie ist mit ihrem fünfeckigem Hauptturm und zwei runden kleinen Türmen auf drei unterschiedlichen Höhen ein vortreffliches Beispiel für die maurische Architektur. Die Festung ist von Überresten der alten Mauer umgeben. Interessant ist auch, dass es hier bereits Siedlungen von Iberern und Römern gegeben hatte, die den Hügel ebenfalls als Wach- und Verteidigungspunkt wählten.

 

Burg von Chinchilla de Montearagón: Der kolossale, in den Fels gehauene Burggraben macht den Besucher schwindlig: Er ist zehn Meter breit und sechs Meter tief. Die im 15. Jh. wiederaufgebaute Burg kann besichtigt werden und zeigt, wie sie auf den Gebrauch der in den damaligen Kriegen eingesetzten Artilleriewaffen zugeschnitten war. Das Burggelände ist von Natursteinmauerwerk mit schmalen Schießscharten und zylinderförmigen Ecktürmen umgeben. Es sind noch Überreste von Mauern aus maurischer und späterer Zeit sowie zwei Tore, das Teufelstor und das Schützentor, erhalten. Juan Pacheco, Markgraf von Villena, ließ die Burg auf der „XerifEl-Edrisi“ genannten arabischen Festung wiederaufbauen. Außerdem kann man in Chinchilla de Montearagón noch weitere mittelalterliche Schätze wie Schilde und praktisch intakte Herrenhäuser sowie archäologische Überreste von Iberern und Römern bewundern.

 

Als Abschluss erscheint auf dem unteren Streifen das Karmesinrot der Provinzflagge

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