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Tradiciones y costumbres. Mayordomía Virgen del Collado

  • Fecha de emisión: 15/06/2020
  • Procedimiento de Impresión: Offset
  • Papel: Estucado, engomado, fosforescente
  • Tamaño del sello: 28,8 x 40,9 mm
  • Efectos en pliego: 25
  • Valor postal de los sellos: 0,65 €
  • Tirada: 160.000 sellos

Mayordomía

Traditionen und Bräuche.

Mayordomía der Virgen del Collado. Santisteban del Puerto. Jaén.

 

            Mit der Ausgabe dieser Briefmarke, die der Mayordomía der Virgen del Collado gewidmet ist, macht Correos auf eine der ältesten Traditionen aufmerksam, die in Ostandalusien, insbesondere in der Region El Condado in Jaén, in der Ortschaft Santisteban del Puerto, erhalten geblieben sind. Die Mayordomía oder Haushalterschaft ist ein weltlicher Brauch, der seine Wurzeln im mittelalterlichen Spanien hat. Wie wir aus den Kapitelbüchern des 14. Jahrhunderts wissen, wurde sie bereits als eine Reihe von  Andachtsveranstaltungen gefeiert, die der Jungfrau von Collado gewidmet waren, deren Bildnis am 26. April 1232 dem Bauern Esteban Solis erschien, der, als er gerade sein Land auf einem Hügel bewirtschaftete, mit seinem Pflug auf eine Glocke stieß, in deren Innerem die Jungfrau Maria geschnitzt war. Dieser Fund wurde nach seinem Bekanntwerden einem Wunder zugeschrieben. Das Marienbild erhielt den Namen „Collado“ nach dem Hügel, an dem es gefunden wurde, und die Jungfrau wurde zur Schutzpatronin von Santisteban erklärt.

            Das wichtigste Symbol der Mayordomía ist das Bild der Virgen del Collado. Standarte, die die Jungfrau Maria und den Moment darstellt, in dem sie Solís erschien. Die Tradition, die Jahr für Jahr zu ihren Ehren gefeiert wird, besteht in der Anbetung der Jungfrau in einer Vielzahl von Veranstaltungen und Festlichkeiten, die im Rahmen der Mayordomía stattfinden. Seinen Höhepunkt findet sie in den „Pascuamayo“-Feierlichkeiten, die für die „Alte Mayordomía“ am Pfingstmontag mit der Besteigung des Bildnisses zur Santa María Kirche ihren Abschluss finden. Dort wird das „Bild“ erneut  von einer Person in Empfang genommen, die  springen und den mittleren Mast erringen muss, um der „Hausdiener“ oder „Mayordomo“ zu werden, begleitet von zwei „Compadres“, die die Seitenmasten halten. Damit beginnt die „Neue Mayordomía“ mit einer bunten Palette an Feierlichkeiten, die den gesamten Ort mit Freude erfüllen werden. Das „Bild“ kommt in das Haus des Hausdieners, und es beginnen die verschiedenen religiösen und weltlichen Feste zu Ehren der Jungfrau Maria. Dazu gehören Versteigerungen von regionalen Produkten, deren Erlös der Bruderschaft gespendet wird, die Verteilung von Windgebäck, das Sammeln von Weizen, der von der Bevölkerung der Stadt gespendet wurde, durch die Maultiertreiber und Maultiere, die mit bunten Bändern sowie mit Ketten mit lauten Glocken und Glöckchen geschmückt sind, die Ernennung von „Mühlenkommissaren“ für den sogenannten „Tag der Barmherzigkeit“ sowie die Ernennung des „Kommissars der Jungen und Mädchen“.

            Die Briefmarke gibt den Moment wieder, in dem der Zentralmast des Bildes vom neuen Hausdiener und seinen Helfern vor dem Bild der Jungfrau Virgen del Collado und seinen Verehrern eingenommen wird. Für die Gestaltung hat das Fotostudio Navarrete die Bilder zur freundlichen Verfügung gestellt.

                                                     Text: Francisco Vicent Galdón

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