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CCL ANIVERSARIO DE LA ASTRONOMÍA NÁUTICA

  • Fecha de emisión: 24/09/2004
  • Procedimiento de Impresión: Huecograbado
  • Papel: Estucado,engomado,fosforescente
  • Tamaño del sello: 40,9 x 28,8 mm.(horizontal)
  • Efectos en pliego: 50
  • Valor postal de los sellos: 1,90 €
  • Tirada: 1.000.000
  • Dentado: 13 3/4

Die Briefmarkenkunde nimmt an den seit dem letzten Jahr stattfindenden Festakten zum Gedenken an den 250. Jahrestag der nautischen Astronomie teil, indem eine Briefmarke herausgegeben wird, die an dieses denkwürdige Ereignis erinnert.

40920041

Die Kenntnisse über die Sterne, ihre Stellung und ihre Bewegungen haben schon immer eine wichtige Rolle in der Meeresschifffahrt gespielt. Mitte des 18. Jahrhunderts jedoch wurde, zeitgleich mit den wissenschaftlichen und kulturellen Fortschritten des Zeitalters der Aufklärung, die nautische Astronomie deutlich weiterentwickelt, indem die erste Sternwarte geschaffen wurde. Der Vorschlag für die Gründung kam von dem bekannten Seemann und Wissenschaftler Jorge Juan, Kapitän der Kompanie der Seekadetten, dessen Ziel dabei war, dass die zukünftigen Offiziere der Marine die Handhabung der Astronomie, einer für die Seefahrt so wichtigen Wissenschaft, erlernten. So wurde im Jahre 1753 die "Königliche Sternwarte von Cádiz", wie sie damals genannt wurde, als Anbau zu der Akademie der Seekadetten ins Leben gerufen. Das neue Observatorium, das südlichste in ganz Europa, erlangte aufgrund der bedeutenden Arbeiten, die von Wissenschaftlern wie Luis Godin und Vicente Tofiño ausgeführt wurden, sowie aufgrund der Unterstützung der Forschungsreisen, die im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts zu den verschiedensten Punkten der Erde unternommen wurden, immer mehr Ansehen. Im Jahre 1798 wurde das Observatorium auf die Insel Isla de León (heute San Fernando) in das emblematische, nach den Plänen von Marqués de Urueña errichtete Gebäude verlegt, indem es sich heute noch befindet. 1804 änderte sich seine organisatorische Abhängigkeit, und das Observatorium wurde zu einer wissenschaftlichen Institution, die Pionier in verschiedenen Bereichen der Forschung war und 1814 in "Königliche Sternwarte von San Fernando" umbenannt wurde. Zu dieser Zeit arbeiteten in der Einrichtung so bekannte Persönlichkeiten wie José Sánchez Cerquero und Cecilio Pujazón. Heute ist das Königliche Institut und Observatorium der Marine von San Fernando ein wichtiges Forschungszentrum, unter anderem mit Abteilungen für Astronomie, Geophysik und Zeit. Es handelt sich um einen der drei vermessungstechnischen Punkte der spanischen Halbinsel für die Beobachtung des Globalen Positionierungssystems (GPS), und darüber hinaus arbeitet das Institut mit anerkannten internationalen Einrichtungen zusammen.

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