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DÍA DEL SELLO.- El Cartero

  • Fecha de emisión: 01/09/2005
  • Procedimiento de Impresión: Offset
  • Papel: Autoadhesivo fosforescente
  • Tamaño del sello: 28,8 x 40,9 mm. (vertical)
  • Efectos en pliego: 20
  • Valor postal de los sellos: 0,28 €
  • Tirada: 7.500.000

Man sieht sie auf den Strassen unserer Städte und Dörfer, gekleidet in den Farben blau und gelb der Postverwaltung. Die Rede ist natürlich von den Briefträgern und Briefträgerinnen, die mit der Ausgabe dieser selbstklebenden Briefmarke zum Tag der Briefmarke geehrt werden sollen. Die Marke wird am 1. September 2005 in Umlauf gebracht.

10920051

Der Beruf des Briefträgers in Spanien entstand im Jahre 1756 mit der Schaffung des Berufs des Oberbriefträgers und der Ernennung der ersten zwölf Briefträger für die zwölf Viertel Madrids. Laut dieser Verordnung von 1756 musste ein Briefträger Lesen und Schreiben können und in dem Viertel wohnhaft sein, in dem er austrug. Gleichzeitig erlaubte die Verordnung die Erhebung eines viertel Reals für jeden zugestellten Brief. In der Gebühr war eine Sondertaxe enthalten, die in einen Fonds floss, aus dem die Briefträger bezahlt wurden. Anders als andere Angestellte des Staates, waren die Briefträger keine Beamten und wurden auch nicht aus der Staatskasse bezahlt, eine Besonderheit, die fast 200 Jahre lang Bestand hatte. Die in Madrid erlassene Verordnung diente als Modell für die anderen grossen Städte und mit der Ausweitung des Postdienstes bekamen die Briefträger mehr und mehr Rechte und Pflichten, die ihren Niederschlag in den verschiedenen Verordnungen der einzelnen Provinzen fanden. So wurden in der Dienstanweisung für Briefträger von 1861, die für eine Ernennung zum Briefträger nötigen Eigenschaften dargelegt, sowie eine Gebühr von fünf Cent für jeden zugestellten Brief, Umschlag oder Zeitung festgeschrieben. Die Entlohnung der Briefträger erfolgte wöchentlich. Diese Bedingungen blieben bis zur Errichtung der II. Republik (1931-1939) gültig. Mit dem Beginn der Republik wurden die Briefträger zu Beamten und erhielten Ihr Gehalt fortan aus der Staatskasse. Nach der Annahme der demokratischen Verfassung (1978) wurde der traditionell männliche Beruf des Briefträgers auch für Frauen geöffnet. 1979 wurde im Gesetz der Körperschaft der Post und des Telekommunikationswesens festgelegt, dass jeder spanische Staatsbürger, ohne Geschlechterdiskriminierung, Teil der verschiedenen Berufsgruppen der Institution werden konnte. Dazu gehörten auch die Briefträger, die seit diesem Zeitpunkt als Hilfskräfte für Einsortierung und Verteilung bezeichnet werden. Gegenwärtig gibt es mehr als 34.000 Briefträger in Spanien. Die für die Post emblematische Person des Briefträgers, stellt weiterhin eine der beliebtesten Figuren in der Bevölkerung dar.

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