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EFEMÉRIDES.- Voto y Ciudadanía. 75 aniv. del voto de las mujeres en España

  • Fecha de emisión: 08/03/2006
  • Procedimiento de Impresión: Huecograbado
  • Papel: Estucado engomado fosforescente
  • Tamaño del sello: 40,9 x 28,8 mm. (horizontal)
  • Efectos en pliego: 50
  • Valor postal de los sellos: 0,29 €
  • Tirada: 2.000.000
  • Dentado: 13 3/4

10320061

Zum Internationalen Tag der arbeitenden Frau bringt Correos eine Briefmarke heraus, die dem 75. Jahrestag der Einführung des Frauenwahlrechts in Spanien gedenkt. Dieser Fortschritt, der erst durch einen langen Revindikationsprozess zustande kam, stelllte die Gleichstellung von Mann und Frau an den Urnen her. Am 9. Dezember 1931 wurde die Verfassung der II. Republik vom spanischen Parlament ratifiziert. Der Artikel 36 (Art. 34 des Entwurfs) der Verfassung besagte: „Die Bürger beider Geschlechter, die mindestens 23 Jahre alt sind, haben das gleiche Wahlrecht im Rahmen der geltenden Gesetze.“ Damit wurde das Allgemeine Wahlrecht eingeführt, nachdem die Forderungen danach bereits im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts laut geworden waren. Bevor die Verfassung von 1931 angenommen werden konnte, war ein Entwurf verfasst worden, dessen Artikel 34 sich mit dem Frauenwahlrecht befasste. Dieser Artikel wurde selbst innerhalb der Regierung kontrovers diskutiert. Auf der einen Seite waren die Befürworter des Verfassungsentwurfs, auf der anderen Seite die Gegner des Textes, die entweder das Frauenwahlrecht einschränken wollten oder sich für eine Vertagung der Entscheidung aussprachen. Die beiden einzigen weiblichen Abgeordneten des Parlaments fanden sich dabei in entgegengesetzen Lagern wieder: Clara Campoamor, von der Radikalen Partei, verteidigte den Verfassungsentwurf, während sich Victoria Kent, von der Radikal-Sozialistischen Partei, dagegen aussprach. Im Parlamentsprotokoll der Sitzung kann man die brillianten Einlassungen der beiden Abgeordneten nachlesen. Am 1. Oktober 1931 wurde der 34. Artikel des Verfassungsentwurfs mit 161 zu 121 Stimmen angenommen. Die ersten Forderungen nach dem Frauenwahlrecht wurden in Spanien in den Jahren 1877 und 1907-1908 laut. 1877 wurde zunächst das eingeschränkte Wahlrecht für Frauen gefordert, die die elterliche Gewalt (patria potestad) innehatten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Wahlrecht für, im juristischen Sinne, freie Frauen bei den Kommunalwahlen gefordert. Beide Versuche scheiterten. Der Diktator Primo de Rivera ermöglichte mittels Königlichem Erlass vom 12. April 1924, den, juristisch gesehen, freien Frauen über 23 Jahren das Wahlrecht, wobei verheiratete Frauen ausgeschlossen waren, mit dem Argument, Konflikte in den Ehen vermeiden zu wollen. Die spanischen Frauen konnten dieses Wahlrecht allerdings nur bei einer einzigen Volksbefragung ausüben. Die Briefmarke reproduziert ein Bild des Fotografischen Archivs Fondo Alonso, das vom Hauptarchiv der Staatsverwaltung in Alcalá de Henares erworben wurde.

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