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NATURALEZA. AÑO INTERNACIONAL DE LOS DESIERTOS Y LA DESERTIFICACIÓ

  • Fecha de emisión: 06/02/2006
  • Procedimiento de Impresión: Huecograbado
  • Papel: Estucado, engomado, fosforescente
  • Tamaño del sello: 40,9 x 28,8 mm. (horizontal)
  • Efectos en pliego: 50
  • Valor postal de los sellos: 0,29 €
  • Tirada: 3.000.000
  • Dentado: 13 3/4

30220061

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2006 zum Internationalen Jahr der Wüsten und der Wüstenbildung erklärt. Es erscheint eine Marke zu diesem Thema in der Reihe Natur. Die Wüstenbildung hat verheerende Folgen für die Umwelt, die Gesellschaft und die Wirtschaft. Sie zu bremsen ist eines der erklärten Ziele der UNO. Dazu muss das Bewusstsein für dieses Problem, das mehr als 1.200 Millionen Menschen betrifft, in allen Ländern vorhanden sein. Obwohl die Experten Afrika als den am meisten gefährdeten Kontinent ansehen, so betrifft die fortschreitende Wüstenbildung ein Drittel der Oberfläche des Planeten, eingeschlossen einiger Länder des Mittelmeerraumes. Eine Studie der Europäischen Umweltagentur besagt, dass die durchschnittliche Temperatur auf dem europäischen Kontinent stärker als im Rest der Welt angestiegen ist. Die Umweltagentur sagt weiterhin voraus, dass die durchschnittliche Temperatur im Laufe dieses Jahrhunderts zwischen 2 und 6,3 Grad Celsius ansteigen wird, abhängig davon, ob Massnahmen zur Eindämmung des Kohlendioxidausstosses und anderer Gase, die den Treibhauseffekt verursachen und zur Erwärmung des Planeten führen, ergriffen werden oder nicht. Zu den am meisten betroffenen Ländern gehören Frankreich, Italien, Griechenland und in noch stärkerem Masse Spanien und Portugal, sowie die Länder Nordosteuropas. In Bezug auf Niederschläge sagt diesselbe Studie voraus, dass es in den nördlichen Regionen mehr regnen wird, während es im Süden mehr Dürreperioden gibt, so dass es zu einem noch grösseren Ungleichgewicht kommen wird. Das Risiko der verstärkten Wüstenbildung wird für Spanien als hoch oder sehr hoch eingestuft. Mehr als 31% des Landes sind betroffen, wobei die am meisten gefährdeten Regionen Murcia, Levante, Andalusien und Castilla-La Mancha sind. Aus diesem Grund hat das Umweltministerium mehr als 82 Millionen Euro für den Zeitraum 2005-2008 zur Verfügung gestellt, um der Wüstenbildung, die natürliche und menschliche Ursachen hat, entgegenzuwirken. Eine der beschlossenen Massnahmen ist die Schaffung einer schützenden Pflanzendecke, die die Bodenerosion aufhalten soll. Diese Massnahmen werden von den einzelnen autonomen Regionen umgesetzt. Der Kampf gegen die fortschreitende Wüstenbildung verlangt eine starke prozentuale Verringerung des Ausstosses von Treibhauseffekt-Gasen. Die Experten sehen es als dringend notwendig an, dass die Industrieländer diese Emissionen reduzieren und einen grösseren Respekt für die Umwelt demonstrieren.

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