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PUENTES IBÉRICOS. EMISIÓN CONJUNTA ESPAÑA-PORTUGAL

  • Fecha de emisión: 14/09/2006
  • Procedimiento de Impresión: Huecograbado
  • Papel: Estucado, engomado, fosforescente
  • Tamaño del sello: 74,7 x 28,8 mm. (horizontales)
  • Efectos en pliego: 40 (20 + 20)
  • Valor postal de los sellos: 0,29 y 0,57 €
  • Tirada: 600.000 de cada valor postal
  • Dentado: 12 3/4 (horizontal) y 13 1/4 (vertical)

Die bisherigen Gemeinschaftsausgaben mit Belgien, Deutschland, Schweden, China und Iran werden dieses Jahr um eine Ausgabe mit Portugal erweitert. Es erscheinen zwei Briefmarken mit panoramischen Ansichten der iberischen Brücken Puente Internacional über den Fluss Guadiana in Ayamonte (Huelva) und Alcántara über den Tajo in Cáceres.

40920061

Die avantgardistische und moderne Brücke Puente Internacional über den Guadiana wurde 1991 eingeweiht. Mit dem Bau dieser Brücke wurde das natürliche Hindernis, das der Guadiana darstellte, überwunden. Die Brücke förderte die soziale und wirtschaftliche Entwicklung, die durch den Fluss behindert worden war und führte zu einer Annährung der portugiesischen Region der Algarve mit der spanischen Region Andalusien. Dies führte zu einem besseren Verständnis der Nachbarn untereinander, förderte den Tourismus zwischen beiden Ländern und schuf eine Alternative zum wassergebundenen Warenverkehr. Desweiteren wurden die früher oft auftretenden Agglomerationen von Menschen an den Grenzübergängen verhindert. Der Guadiana-Fluss, bildete unter den Römern sowohl die natürliche Grenze als auch die Verwaltungsgrenze zwischen den Provinzen Baetica und Lusitania. Unter moslemischer Herrschaft, während des Emirats von Cordoba vom 7. bis 10. Jahrhundert, war der Fluss die Verwaltungsgrenze zwischen Al-Garb und Al-Andalus. Im 11. Jahrhundert, zu Zeiten der Taifas-Reiche Onuba und Algarbe wurde der Guadiana erneut zur Grenze. Auch die Almoraviden und Almohaden benutzten den Fluss im 11. und 12. Jahrhundert als natürliche Grenze zwischen Sevilla und der Algarve. Mit der Entstehung von Vila Real de San Antonio im 18. Jahrhundert intensivierten die Bewohner dieser Stadt ihre wirtschaftlichen und menschlichen Beziehungen zu den Bewohnern Ayamontes. Diese wurden jedoch durch den Fluss erheblich behindert. Mit der Errichtung der Internationalen Brücke (Puente Internacional) sind diese Hindernisse heute überwunden. Die Brücke von Alcántara über den Tajo-Fluss, zwischen den Jahren 105 und 106 von dem Architekten Gajus Julius Lacer fertiggestellt, ist die weltweit bedeutenste römische Brücke. Sie besteht aus sechs Bögen, ist 214 Meter lang und in der Mitte 48 Meter hoch. Mittig erhebt sich ein Triumphbogen über der Strasse, an dem zwei marmorne Tafeln angebracht sind, auf denen der Name des Kaisers Trajan zu sehen ist, dem die Brücke gewidmet ist, sowie das Datum der Fertigstellung des Baus. Die Brücke wurde gebaut, um Norba (Cáceres) mit Conimbriga (Condeixa-a-Velha) zu verbinden. Oberhalb der Brücke kann man im Flussbett des Tajo den Stausee und die Wasserkraftanlage José María Oriol sehen, eine der wichtigsten Anlagen Europas, was die Staukapazität und die hydroelektrische Produktion angeht.

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