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PINTURA ESPAÑOLA. Autorretratos

  • Fecha de emisión: 05/11/2007
  • Procedimiento de Impresión: Huecograbado
  • Papel: Estucado, engomado, fosforescente
  • Tamaño del sello: 28,8 x 40,9 mm. (verticales)
  • Valor postal de los sellos: 0,39 y 0,42 €
  • Tirada: 1.000.000 de cada valor postal
  • Dentado: 13 3/4

In der Serie Spanische Malerei-Selbstbildnisse werden zwei Briefmarken ausgegeben. Eine ist dem Maler Pedro Berruguete gewidmet, aus der Übergangszeit von der Gotik zur Renaissance, die andere dem klassizistischen Maler Mariano Salvador Maella. Das Selbstbildnis von Berruguete stammt aus dem Museum Lázaro Galdiano; das von Maella, befindet sich in der Königlichen Akademie der Schönen Künste San Fernando, alle beide in Madrid. Das Selbstbildnis bildet das intimste Ausdrucksmittel eines Künstlers, denn es ermöglicht ihm zum einem, seine eigenen persönlichen Zügen darzustellen und zum anderem befriedigt es seinen inneren Wunsch, verewigt zu werden. Dieses Genre erscheint in der Renaissance, als die Künstler ein eigenständiges Selbstwertgefühl entwickeln. Das Selbstbildnis ermöglichte dem Maler in der Einsamkeit seines Ateliers mit neuen Techniken und künstlerischen Sprachen zu experimentieren. Der Bedarf, die Psyche des Porträtierten in den Porträts und Selbstbildnissen darzustellen, bewirkte mit der Zeit einen radikalen Wechsel des ästhetischen Ausdruckes. Die Gestik, die Körperhaltung, die persönliche Einstellung und die Bewegung gewannen noch mehr an Bedeutung, als Mittel um Gefühle oder Botschaften zu transportieren. Die Selbstbildnisse seit der Renaissance bis Ende des 19. Jahrhunderts bemühten sich um eine möglichst realistische und wahrhafte Wiedergabe. Die Künstler des 20. Jahrhunderts dagegen maßen der Rolle der Farbe und der Metapher eine größere Bedeutung bei. Die persönliche Identität der Dargestellten blieb jedoch trotz Verzerrung der Gesichtszüge oder Konturen erkennbar.

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Die Selbstdarstellung von Pedro Berruguete (Paredes de Nava, Palencia, zwischen 1450 und 1455 - Avila 1504) zeigt einen noch jungen Mann mit Mütze und einer Frisur, die für die Zeit der Renaissance in Italien typisch war, wo der Maler zwischen 1473 und 1474 gelebt hatte. Nach seiner Rückkehr nach Kastilien entwickelte sich seine Kunst weiter und wird mit ihrer starken Ausdruckskraft allgemein als Gipfel der Gotik angesehen. Trotz der großen Humanität mit der die Portraitierten dargestellt werden, sticht in seinem Werk vor allem das Gefühl von Realismus hervor.

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Das Bildnis von Mariano Salvador Maella (Valencia, 1739 – Madrid, 1819) zeigt den Maler in seiner Jugend. Maella war Mengs’ Jünger und zusammen mit Goya Kammermaler in 1795. Der Maler widmete sich den amtlichen Porträts und Bildern mit religiöser Thematik. Seine Kunst ist eine Mischung aus dem Barock des 18. Jahrhunderts und dem Klassizismus. Während seines mehrjährigen Aufenthalts in Italien lernte er die Fresko-Technik, die er später in den Wandgemälden und Dachgewölben des Königlichen Palastes anwendete.

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