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EFEMÉRIDES. Cantar de Mio Cid

  • Fecha de emisión: 09/05/2007
  • Procedimiento de Impresión: Offset
  • Papel: Autoadhesivo, fosforescente
  • Tamaño del sello: 40,9 x 28,8 mm. (horizontal)
  • Efectos en pliego: 20
  • Valor postal de los sellos: 0,30 €
  • Tirada: Ilimitada

Unter den epischen Gedichten des Mittelalters, die die Taten von Helden und Rittern besingen, nimmt das Heldenepos Cantar de Mio Cid oder Cantar del Cid einen Ehrenplatz ein. Es handelt sich um ein Meisterwerk der kastilischen Epik und ist das einzige seiner Art in der spanischen Literatur.

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Der Autor des Epos Cantar de Mio Cid ist unbekannt. Niedergeschrieben oder kopiert wurde es 1207 von Per Abbat, wie aus der Schlussbemerkung des Epos hervorgeht. Das einzige, erhaltene Exemplar entstand 100 Jahre nach dem angegebenen Datum, also um 1307, und ist im Besitz der Nationalbibliothek. Dem Werk fehlt die erste Seite und zwei weitere Seiten des Textes. Das Epos ist in Versen von verschiedener Länge mit assonierendem Reim abgefasst. Hervorzuheben ist einerseits der Reichtum, andererseits die Nüchternheit des Stils. Ein Experte meinte dazu: „Es ist nichts zuviel, keine überflüssige Partikel, kein unnützes Adjektiv, kein einfach fallengelassenes Wort.“ Das Cantar de Mio Cid Epos hat drei Teile und ist das erste schriftliche Dokument spanischer epischer Dichtkunst. Der erste Teil (1086 Verse) erzählt von der Verbannung des Cid aus Kastilien durch König Alfons VI. Der Cid, Rodrigo Díaz de Vivar, muss seinen Heimatort Vivar in Richtung Burgos verlassen, ohne das ihm jemand Herberge bieten darf. In San Pedro de Cárdeña verabschiedet es sich von seiner Frau und seinen Töchtern und, begleitet von seiner Gefolgschaft, beginnt er den Feldzug gegen die Mauren. Nach seinem Sieg schickt er ein Geschenk an den König, um dessen Vergebung zu erlangen. Im zweiten Teil (1190 Verse) werden die Hochzeiten der Töchter des Cid behandelt. Es beginnt mit dem Marsch des Helden auf Valencia, der Eroberung der Stadt und der Übersendung neuer Geschenke an den König, der ihm schließlich verzeiht und der der Familie erlaubt, sich in der Stadt am Turia zu vereinen. Die Infanten von Carrión vermählen sich mit den Töchtern des Cid und der König steht Pate für die Verbindungen, die mit einem zweiwöchigen Fest gefeiert wurden. Im dritten Teil (1472 Verse mit zwei Lücken von 50 Versen) wird die Beleidigung oder Schmach von Corpes behandelt. Die Infanten von Carrión verhalten sich feige im Angesicht eines freilaufenden Löwen und vor der Schlacht gegen König Búcar von Morokko. Gedemütigt und beschämt, beschließen sie sich an den Töchtern des Cid, Doña Sol und Doña Elvira, zu rächen, in dem sie sie im Eichenwald von Corpes misshandeln. Der Cid verlangt Gerechtigkeit und es kommt zu einem Duell, in dem die Vertreter des Cid die Infanten besiegen. Schande kommt über die Infanten und die Ehen werden annulliert. Es endet mit den neuen Hochzeiten der Töchter mit den Infanten von Navarra und Aragón und dem Vers: ”Éstas son las hazañas del Cid Campeador / Y en llegando a este punto se acabo la canción” („Dies sind die Heldentaten des Cid Campeador/ und angekommen an diesem Punkt endet dieses Lied.“). Auf der Briefmarke erscheinen die ersten Verse des Cantar de Mio Cid unter der hand eines Schreibers.

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