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BAILES Y DANZAS POPULARES

  • Fecha de emisión: 04/06/2009
  • Procedimiento de Impresión: Huecograbado
  • Papel: Estucado, engomado, fosforescente
  • Tamaño del sello: 28,8 x 74,7 (vertical) y 74,7 x 28,8 (horizontal)
  • Efectos en pliego: 40
  • Valor postal de los sellos: 0,43 €
  • Tirada: 550.000 sellos de cada motivo
  • Dentado: 13 3/4

Zwei Tänze aus der Folklore Kastiliens und des Baskenlandes bebildern die dritte Ausgabe der Serie Volkstänze. Es handelt sich um die Rueda und den Aurresku, die großformatig jeweils waagerecht und senkrecht dargestellt werden.

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Das Baskenland ist sehr reich an Folklore und populären Tänzen. So kann praktisch jede kleine Ortschaft mit ihrem eigenen Tanz aufwarten, wobei der Ursprung vieler Volkstänze dieser Region immer noch unbekannt ist. Der Aurresku zählt aber in jedem Fall zu den populärsten Tänzen. Er entstammt dem alten Sokadantza oder Schnurtanz und ist für die baskische Kultur kennzeichnend. Eine Gruppe von Männern bildet eine Schnur oder Soka mit den Händen oder Tüchern. Die wichtigsten Tänzer sind der erste und der letzte, bzw. der Aurreskulari und der Atzeskulari. Dem Ton der Txistu und dem Tamburil folgend, gehen die Männer um den Platz herum bis sie vor den lokalen Autoritäten stehen. Dann tanzt der Aurreskulari die ersten Schrittfolgen und wirft seine Mütze ab. Zwei oder vier Tänzer verlassen nun den Kreis, die Partnerin des Aurreskulari suchend, der dann vor seiner Partnerin tanzt. Dasselbe erfolgt dann für den Atzeskulari und seine Partnerin, und danach auch für die anderen Tänzer der Kette und ihre Begleiterinnen, die von den Männern durch Tücher getrennt stehen. Anschließend wird das Duell getanzt. Jetzt zeigen der Aurreskulari und der Atzeskulari ihr Geschick und ihr Können. Zum Schluss wird auch das Publikum zum Tanzen aufgefordert. Zu öffentlichen Anlässe, oft politisch oder religiös, tanzen heutzutage oft nur die Aurreskulari, die in der Regel professionelle Tänzer sind.

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Die Rueda ist typisch für die Regionen von Kastilien und Leon, wobei der Tanz verschiedene Namen je nach Gebiet annehmen kann. So heißt er z. B., in Burgos und León Rueda; in Valladolid und Segovia Corrido und in Salamanca Charrada. Es wird unter freien Himmel getanzt, vor allem auf dem Dorfplatz oder um den rollo, Zeichen der Gerichtsbarkeit, herum. Zahlreiche Tänzer bilden ein großes Rad. Die Tanzpaare tanzen allein, mit ausgestrecktem Armen und gleicher Schrittfolge. Die Männer stehen außen und die Frauen im inneren Teil des Kreises. Zusammen drehen sie sich immer schneller und lebhafter. Ursprünglich gilt der 5/8 Takt, begleitet in der Regel mit der Schalmei und dem Tamboril, manchmal aber auch mit dem Dudelsack oder dem Tamburin. Diese Art Tanz ist auf der ganzen Welt verbreitet, insbesondere aber in den Mittelmeerländern.

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