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Emisión

Arte Contemporáneo. Antoni Tàpies

  • Fecha de emisión: 12/09/2011
  • Procedimiento de Impresión: Huecograbado
  • Papel: Estucado, engomado, fosforescente
  • Tamaño del sello: 28,8 x 40,9 mm. (verticales)
  • Tamaño de la hoja bloque: 79,2 x 105,6 mm. (vertical)
  • Valor postal de los sellos: 0,80 €
  • Tirada: 280.000 hojas
  • Dentado: 13 ¼ (horizontal) 13 ¾ (vertical)

Der Block Arte Contemporáneo ist mit vier Marken illustriert, die repräsentative Werke der verschiedenen Perioden des Künstlers Antoni Tàpies darstellen.

20920111

Der 1923 in Barcelona geborene Maler und Bildhauer Antoni Tàpies begann seine Ausbildung autodidaktisch. Nachdem er 1946 sein Jurastudium aufgegeben hatte, begann er mit der Anfertigung realistischer Portraits, von denen er dann auf Kompositionen markant expressionistischer Prägung, bestehend aus stark texturierten Materialien und leichten Pinselstrichen, überging. Zusammen mit dem Künstler und Dichter Brossa, dem Philosoph Arnau Puig und den Künstlerkollegen Modest Cuixar, Joan Ponç und Thàrrats gründete er 1948 die legendäre Gruppe Dau al Set. Zur selben Zeit beginnt seine Freundschaft mit Joan Prats, und er lernt Joan Miró kennen. Sein künstlerisches Schaffen dieser Jahre lässt sich dem „magischen Realismus“ zuordnen, der zum Ausdruck kommt in phantastischen und traumartigen Landschaften, die Einflüsse von Klee und Ernst verraten.

Im Jahre 1949 stellt er zum ersten Mal in Madrid aus und 1950 erhält er ein Stipendium von der französischen Regierung und geht nach Paris. 1953 verlässt er den Surrealismus, um seine Versuche mit der Materie wieder aufzunehmen, bei denen er Erde verabeitet, Schnitte praktiziert und Collagen herstellt, in denen sich sein persönlicher Stil herausbildet. Während dieser Schaffensperiode stellt er 1952 auf der Biennale von Venedig aus und im Jahr darauf wird er mit dem Großen Malereipreis der Biennale von Sao Paulo ausgezeichnet.

Seine piktorische Technik ist materisch, allerdings nur schwerlich dem Informel zuzuorden, da die ikonografische Dimension bei ihm eine sehr große Rolle spielt. Seine Kompositionen fallen auf durch ihre Vielfalt von Symbolen oder Zeichen wie Kreuze, Linien, Gegenstände, Nummern und Buchstaben, insbesondere das T seines Nachnamens. Daneben hat die menschliche Figur eine starke Präsenz, ob nur andeutungsweise oder anscheinend verschleiert durch die Abstraktion, mit der er arbeitet. Auch verarbeitet er alte oder beschädigte Gegenstände und Abfälle, die er verherrlicht und beseelt, indem er sie in seine Kompositionen einbaut.

Seit 1990 hat dieser einzigartige Künstler in Barcelona eine Stiftung, die einen bedeutenden Teil seines Werks versammelt.

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