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EFEMÉRIDES. III CENTENARIO DE LA BIBLIOTECA NACIONAL

  • Fecha de emisión: 04/11/2011
  • Procedimiento de Impresión: Offset
  • Papel: Estucado, engomado, fosforescente
  • Tamaño del sello: 40,9 x 28,8 mm. (horizontal)
  • Efectos en pliego: 50
  • Valor postal de los sellos: 0,80 €
  • Tirada: 300.000
  • Dentado: 13 ¾

Die Serie Jubiläen gedenkt mit dieser Ausgabe dem 300. Jahrestag der Nationalbibliothek. Auf der Marke ist ein Teil des Giebels des Bibliotheksgebäudes zu sehen.

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Über 28 Millionen Dokumente, darunter ca. 3.000 Inkunabeln und 30.000 Manuskripte, zählt die Sammlung dieser ältesten Kulturinstitution Spaniens. Einzigartige Werke wie das Heldengedicht Poema del Mío Cid (13. Jhdt.), die Werke Beato de Fernando I y Doña Sancha (11. Jhdt.) und Fuero Juzgo (10. Jhdt.) oder die erste Grammatik der kastilischen Sprache (15. Jhdt.) von Antonio de Nebrija gehören zu den sorgsam behüteten Schätzen der Nationalbibliothek.

Im Jahre 1711 von Philipp dem V., dem ersten König der Bourbonendynastie, gegründet, wurde sie 1712 als Königliche Bibliothek in dem Laufgang eingerichtet, der die königliche Burg Real Alcázar mit dem Kloster Convento de la Encarnación verband. Durch ihre vier Jahre später verfasste Satzung wurde Juan Ferreras, der Beichtvater des Königs, zum Hauptbibliothekar ernannt. 1761 wurde eine neue Vorschrift erlassen, durch die die Bibliothekare in den Stand der „Bediensteten des Königshauses“ erhoben wurden und die damit verbundenen Privilegien erhielten. Diese Angestellten mussten theologisch und juristisch ausgebildet sein, Latein, Griechisch, Hebräisch und Arabisch beherrschen und in Geschichte, Archäologie und anderen Wissenschaften bewandert sein.

Die „Biblioteca Real“ wurde im Jahre 1836 der Regierung unterstellt und heißt seitdem „Biblioteca Nacional“. Zweiundzwanzig Jahre später wurde die Berufsvereinigung der Archivare, Bibliothekare und Archäologen ins Leben gerufen, und das Haus wurde zur obersten Institution des Bibliothekennetzwerks. Während zweihundert Jahren wechselte die Bibliothek mehrmals ihren Sitz, bis am 16. März 1896 am Paseo de Recoletos in Madrid ihr heutiges Gebäude, ein Werk des Architekten Francisco Jareño mit 35 Sälen und einem großen Lesesaal, errichtet wurde. Seit der Verabschiedung der Verordnung über die Hinterlegung der gesetzlichen Pflichtexemplare 1957 wird jedes hinterlegungspflichtige Dokument, auch Tonaufnahmen, audiovisuelle Aufnahmen oder gedruckte Karten oder Broschüren, in die Nationalbibliothek aufgenommen. Der Umfang ihrer Bestände, die sich im Laufe dieser drei Jahrhunderte angesammelt haben, hat die Errichtung eines weiteren Gebäudes in Alcalá de Henares notwendig gemacht.

Die „Biblioteca Nacional“ ist heute eine der bedeutendsten Bibliotheken der Welt. Sie ist komplett digitalisiert, um der Gesellschaft allgemein dienlich und nützlich zu sein.

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