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CATEDRALES. Catedral de Santiago

  • Fecha de emisión: 14/06/2012
  • Procedimiento de Impresión: Calcografía y Offset
  • Papel: Estucado, engomado, fosforescente
  • Tamaño del sello: 28,8 x 40,9 mm (vertical)
  • Tamaño de la hoja bloque: 79,2 x 105,6 mm (vertical)
  • Valor postal de los sellos: 2,90 €
  • Tirada: 280.000 hojas bloque
  • Dentado: 13 ¾

Santiago war während des Mittelalters ein beliebter Pilgerort, da sich dort laut dem Volksmund die Grabstätte des Heiligen Jakobs befand. So war und stellt die Kathedrale in Santiago weiterhin das Ende eines langen Weges dar, der von Pilgern aus der ganzen Welt besucht wird. Die Catedral de Santiago gilt als Kunstschatz der spanischen Romanik mit späteren Elementen aus der Gotik und dem Barock. Der Bau begann im Jahr 1075 auf den Überresten einer kleinen Basilika, die von Almansor zerstört wurde. Der wesentliche Teil der Kathedrale wurde bis Ende des 12. Jahrhunderts fertiggestellt, wobei weitere Erweiterungen zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert erfolgten.

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Für den Bau der Kathedrale wurde als Anhaltspunkt die Grabstätte des Heiligen Jakobs im Altarraum, über dem sich der Chorumgang befindet, genommen. Ab hier wurde ein kreuzförmiger Grundriss - mit einer Länge von 100 Metern und drei Schiffen sowohl am längeren als auch an den kürzeren Balken – entworfen. Das zentral gelegene Schiff wird dank des Triforiums, das sich im Inneren um den ganzen Raum zieht und dessen Fenster mit fast halbkreisförmigen Bogen ausgestattet sind, beleuchtet. Die Bogen der Kathedrale stehen auf robusten Säulen, die an ihren Kapitellen mit Skulpturen versehen sind.

Im Inneren der Kathedrale ist vor allem der Altarraum zu erwähnen. Dieser befindet sich auf der Gruft des Apostels und ist mit einem Altar aus Silber, Kanzeln aus Bronze und einem barocken Retabel mit einem Bild des Heiligen Jakobs zu Pferd versehen. Der Altarraum verfügt über eine Heiligennische, in dem sich der Apostel in Pilgerkleidung, mit einem silbernen Pilgermantel und Steinschmuck befindet. Der Zugang zu dieser Nische, um den Apostel der Tradition nach zu umarmen, erfolgt über eine Treppe.

Die Kathedrale verfügt ebenfalls über Fassaden aus verschiedenen Epochen: die Südfassade (Fachada de las Platerías) im romanischen Stil, mit einer detailreichen Dekoration an den Tympana und den Türpfosten; die Nordfassade (Fachada de Azabachería) und das Ostportal (Fachada de Quintana), mit dem Königlichen Portal (Puerta Real) und dem Heiligen Portal bzw. dem Portal der Vergebung (Puerta Santa o del Perdón), das nur die Jahre, in denen die Feier zu Ehren des Heiligen Jakobs auf Sonntag fällt, geöffnet wird. Die wichtigste Fassade ist jedoch ohne jeden Zweifel die Westfassade (Fachada del Obradoiro), ein Kunstwerk im spanischen Barockstil aus dem 18. Jahrhundert. An dessen Eingang begegnet man als erstes einem der bedeutendsten Kunstschätze: dem Pórtico de la Gloria. Er wurde vom Maestro Mateo zwischen den Jahren 1168 und 1188 geschaffen. Dieses Portal im romanischen Stil besteht aus drei Rundbogen, wobei der mittlere als einziger mit einem Tympanon versehen ist. In der Mitte des Tympanons befindet sich der Pantokrator mit einer Abbildung Christi, umgeben von den vier Evangelisten und mehreren Engeln. Im Hauptbogen des Tympanons sitzen die fünfundzwanzig alten Männer der Apokalypse, wobei jeder von ihnen ein Musikinstrument hält.

Auf dem Briefmarkenblock erscheint als Wahrzeichen der Kathedrale die Westfassade bzw. die Fachada del Obradoiro und auf der Briefmarke der Heilige Jakob, der seinen Pilgerstock und eine Pergamentrolle in den Händen hält.

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