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PATRIMONIO MUNDIAL

  • Fecha de emisión: 21/03/2013
  • Procedimiento de Impresión: Calcografía y Offset
  • Papel: Estucado, engomado, mate, fosforescente
  • Tamaño del sello: Circular 32 mm.
  • Tamaño de la hoja bloque: 150 x 104,5 mm (horizontal)
  • Valor postal de los sellos: 3,10 €
  • Tirada: 280.000 hojas bloque
  • Dentado: 13 1/2

Die Schloss- und Klosteranlage El Real Monasterio de San Lorenzo del Escorial wurde von der Unesco 1984 zum Weltkulturerbe erklärt. Diese Blockausgabe zeigt eine Gesamtansicht des Bauwerks, während auf dem Postwertzeichen die dem Königlichen Sitz gewidmete Gedenkmedaille abgebildet ist.

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Nachdem Philipp II. von Spanien 1557 am Gedenktag des heiligen Laurentius (span. San Lorenzo) in der Schlacht von Saint-Quentin den Sieg davon trug, schwor er ein Kloster zu Ehren seiner Vorfahren und ihm selbst zu errichten. Die Wahl des Ortes war der Nähe zum königlichen Hof, der seit 1561 seinen Sitz in Madrid hatte, dem Wasser- und Holzreichtum, den Steinbrüchen und dem weiten Horizont geschuldet. Der König übergab die Führung des Klosters dem geistlichen Orden des Hl. Hieronymus. Mit den architektonischen Plänen wurde Juan Bautista de Toledo betraut und dafür zum königlichen Baumeister ernannt.

Die Bauarbeiten begannen am 23. April 1563 unter der Leitung von Juan Bautista de Toledo. Nach dessen Tod - vier Jahre später - übernahm sein Schüler Juan de Herrera die Nachfolge und wurde so zum eigentlichen Schöpfer der Klosterresidenz. Er schuf einen neuen Baustil, der von Nüchternheit, dekorativer Schlichtheit und geometrischer Strenge gekennzeichnet ist und als Herrera-Stil bezeichnet wird. Der Bau wurde 1584 fertig gestellt.

Das architektonische Gesamtensemble von El Escorial ist von beeindruckender Größe. Auf einer rechteckigen Grundfläche finden sich verschiedene Gebäude, zu denen der Königshof, die Kirche, das Pantheon der Infanten, der Königspalast der Bourbonen und der Habsburger, der Kapitelsaal und die Bibliothek zählen.

Das von Marmor und Bronze bedeckte Pantheon der Könige ist die Grablege der meisten spanischen Herrscher und ihrer Mütter. Die sterblichen Reste der weiteren Mitglieder der Königsfamilie sind im Pantheon der Infanten zu finden.

Der Königspalast, in dem Philipp II. bis zu seinem Tode lebte und die Politik seines riesigen Reiches leitete, wurde um das Presbyterium der Kirche erbaut. Das königliche Schlafzimmer liegt neben dem Hochaltar, sodass der Monarch bei Krankheit den Gottesdienst von seinem Fenster aus verfolgen konnte.

Das Innere der Schloss- und Klosteranlage von El Escorial ist mit Gemälden, Fresken und Skulpturen der berühmtesten Künstler dekoriert und bildet ein wahres Museum, das im Laufe der Zeit und mit den verschiedenen Königen noch an Pracht gewonnen hat.

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