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PATRIMONIO NACIONAL. Tapices.- 2013

  • Fecha de emisión: 25/04/2013
  • Procedimiento de Impresión: Calcografía y Huecograbado
  • Papel: Estucado, engomado, fosforescente
  • Tamaño del sello: 57,6 x 40,9 mm. (horizontal)
  • Tamaño de la hoja bloque: 144 x 115 mm. (horizontal)
  • Valor postal de los sellos: 3,10 €
  • Tirada: 280.000 hojas bloque
  • Dentado: 13 1/4 (horizontal) 13 3/4 (vertical)

Zu den kunstgeschichtlichen Werken, die Bestandteil des Patrimonio Nacional – der Einrichtung, die mit Schutz, Pflege und Verwaltung der von der spanischen Krone dem Staat übertragenen Kunstdenkmäler beauftragt ist – sind, gehört der Wandteppich Die Hochzeit von Zenobia und Odaenathus, der auf dieser Blockausgabe wiedergegeben wird.

30420131

Der Wandteppich Die Hochzeit von Zenobia und Odaenathus wurde um 1660 mit Seiden- und Wollfäden in der Brüssler Werkstatt von Gerardo Peemans gefertigt. Diese Personen aus dem 3. Jh. sind auf dem Teppich Hände haltend abgebildet. Odaenathus war König von Palmyra, im heutigen Syrien. Er nahm als zweite Frau Zenobia, die nach der Ermordung ihres Gatten die Zügel der Macht ergriff und das Imperium Palmyra gründete.

Der gesamte Teppich ist mit Blumen- und Früchtegirlanden geschmückt, die sich an den Seitenrändern mit Engelfiguren verschlingen. Am oberen Saum befindet sich die Inschrift: Nubit Odonato / Regina Zenobia / Mater Afirmatis / Foedus Iungit Utrique Manum. Der untere Saum ist mit Girlanden, Vögeln und Korallenzweigen verziert. Der Wandteppich wird links mit einem Priester vervollständigt, der eine Opfergabe bringt, während rechts eine Gruppe aus Frauen und Jugendlichen zu sehen ist, die ein Füllhorn halten. Die Brüssler Wandteppiche wurden ab 1528 firmiert, um betrügerische Fälschungen zu vermeiden.

Die Geschichte des Wandteppichs ist mit der der Stoffe verbunden und seit ewigen Zeiten bekannt. Er diente dem Verkleiden kahler Wände mit dekorativen Stoffen und schützte zugleich vor Kälte. Die dargestellten Szenen waren vielfältig und nahmen Bezug auf Mythologie, religiöse Themen, Motive aus der Heraldik, Pflanzen, Tiere, Edelleute und detaillierte Schilderungen des Alltags.

In der Wandteppichfabrik wurden Webstühle mit vertikaler und horizontaler Kette verwendet. In beiden Fällen arbeitet der Weber auf der Rückseite und folgt dem Design auf den vom Künstler entworfenen Karten. Je nach Zeitalter wurden verschiedene Materialien verwendet. So kamen traditionell Wolle, Seide, Gold- und Silberfäden zum Einsatz. In der Gegenwart wurden große Neuerungen bei Material und Technik eingeführt.

Der hier gezeigte Wandteppich befindet sich im Madrider Königsschloss, das eine sehr schöne Textiliensammlung beherbergt.

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