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V CENTENARIO DE LA PROMULGACIÓN DE LAS LEYES DE BURGOS

  • Fecha de emisión: 15/01/2013
  • Procedimiento de Impresión: Offset
  • Papel: Estucado, engomado, fosforescente
  • Tamaño del sello: 40,9 x 28,8 mm. (horizontal)
  • Efectos en pliego: 50
  • Tamaño del talonario: 1
  • Efectos en Talonario: 99
  • Talonarios: 99
  • Valor postal de los sellos: 0,52 €
  • Tirada: 300.000
  • Dentado: 13 3/4

Aus Anlass des 500. Jubiläums der Verkündung der Gesetze von Burgos wird eine Briefmarke herausgegeben, die den Entdecker Amerikas, Christoph Kolumbus, eine Textzeile und die Karte des amerikanischen Kontinents zeigt, auf den die Rechtsnormen Anwendung fanden.

Efemérides. 5º Centenario las leyes de Burgos.

Nach der Eroberung der Neuen Welt im Jahr 1492 und trotz Anerkennung der Eingeborenen als freie Menschen, kam es zu Misshandlungen und Missbrauch der Indios. Der Dominikanermönch Fray Antón de Montesinos klagte diese Missstände öffentlich an. Dies führte dazu, dass der König Ferdinand der Katholische die bedeutendsten Juristen und Theologen der damaligen Zeit einlud, dieses Thema zu erörtern.

Die Gesetze von Burgos bestehen aus 35 Paragrafen, in denen die Rechte und Lebensbedingungen der Eingeborenen und ihre Beziehung zu den Kolonisatoren aufgeführt sind. Der erste Paragraf bestimmt, dass die Indios frei sind und dementsprechend zu behandeln sind. Der zweite Paragraf legt fest, dass sie im katholischen Glauben zu erziehen sind und die spanische Krone die Mittel dafür bereitstellt. Ein anderer Paragraf bezieht sich auf die Pflicht der Indios zur Arbeit, ohne dass dies die religiöse Erziehung behindern dürfe. In den weiteren Paragrafen werden so wichtige Themen behandelt wie: die ausgeübte Arbeit muss ertragbar sein und es müssen genügend Stunden zur Erholung zur Verfügung stehen; die Indios sollen ein eigenes Haus und Land besitzen und Zeit für dessen Bestellung haben; sie sollen Kontakt und Kommunikation mit den Spaniern halten und eine gerechte Vergütung für ihre Arbeit erhalten, auch wenn diese nicht als Barlohn, sondern durch Kleidung und Gerätschaften erfolgt.

1512 fanden in Burgos unter Vorsitz des Bischofs Juan Rodríguez de Fonseca mehrere Beratungen statt, als deren Ergebnis die Ordenanzas Reales para el buen regimiento y tratamiento de los indios [Königliche Gesetze zur guten Regierung und Behandlung der Indios] erlassen wurden. Sie wurden auch als die Gesetze von Burgos bekannt und am 27. Dezember 1512 verabschiedet. Es handelt sich um die ersten Rechtsnormen, in denen die Grundlagen des Zusammenlebens von Spaniern und den eroberten Völkern festgelegt wurden.

Die Gesetze von Burgos bedeuteten einen ersten Schritt zur Schaffung der Grundlagen einer neuen Gesellschaft und nahmen in einigen Aspekten die spätere Entwicklung des Internationalen Rechts und die Anerkennung der Menschenrechte vorweg.

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